Unabhängig
Das Institut vermittelt keine bKV-Tarife und wählt für niemanden ein Produkt aus. Es hat keinen Anbieter, keinen Vertriebsweg und keinen Auftraggeber zu vertreten. Was es prüft, prüft es nach denselben Maßstäben, gleichgültig, wer fragt.
Das Institut
Das Deutsche bKV Institut wurde 2025 gegründet, um der betrieblichen Krankenversicherung eine unabhängige Instanz zu geben: eine Stelle, die prüft, ausbildet, forscht und Position bezieht, ohne selbst Versicherungen zu vermitteln. Es arbeitet für Berater und Beratungshäuser, für Versicherer und Produktgeber und für Wirtschaft, Öffentlichkeit und Politik. Seine Überzeugung: Die Gesundheit der Beschäftigten ist kein Zusatz, sondern eine Säule der betrieblichen Vorsorge. Sie verdient dieselbe Aufmerksamkeit wie die Altersversorgung.
Das Institut vermittelt keine bKV-Tarife und wählt für niemanden ein Produkt aus. Es hat keinen Anbieter, keinen Vertriebsweg und keinen Auftraggeber zu vertreten. Was es prüft, prüft es nach denselben Maßstäben, gleichgültig, wer fragt.
Gutachten und Lehrgänge verantwortet ein BDSF-geprüfter Sachverständiger für Krankenversicherungen und DIN-zertifizierter Gutachter.
Zertifizierung, Methodik und Positionen stehen allen offen, auch Wettbewerbern. Methodik, Kriterien und Datengrundlagen werden offengelegt; ein Gutachten des Instituts kann jeder Fachkundige nachrechnen.
Das Institut spricht für eine Sache, nicht für ein Produkt: für die Gesundheit der Beschäftigten als Säule betrieblicher Vorsorge. Es sagt auch, was ihr fehlt, gegenüber Arbeitgebern, Versicherern und dem Gesetzgeber.
Das Deutsche bKV Institut vermittelt keine bKV-Tarife. Es erstellt keine Angebote für Unternehmen und wählt für niemanden ein Produkt aus. Es finanziert sich aus Honoraren für Gutachten und Tarifanalysen, aus Gebühren für Lehrgänge und Zertifikate und, soweit vorhanden, aus Förderbeiträgen für seine Forschung.
Wer ein Gutachten beauftragt, wird im Gutachten genannt. Förderer werden auf dieser Seite genannt; sie nehmen keinen Einfluss auf Methodik und Ergebnisse. Die Zertifizierung der Akademie steht allen Beratern und Beratungshäusern offen, auch Wettbewerbern. Methodik und Kriterien des Instituts sind offengelegt und können von jedem Fachkundigen nachvollzogen werden.
Träger des Instituts ist die Privates Institut für betriebliches Vorsorgemanagement GmbH. Es ist Absicht der Gründung, das Institut in eine gemeinnützige Rechtsform zu überführen, sobald seine Arbeit durch Förderer getragen wird.
Leiter des Instituts
Olaf Neuenfeldt beschäftigt sich seit mehr als vier Jahrzehnten mit Finanzvorsorge und mit der Frage, wie Vorsorge Menschen tatsächlich hilft. Von 1994 bis 2015 war er in Geschäftsführung und Business Development britischer Versicherungsgesellschaften in Europa tätig, davon zwölf Jahre in Luxemburg; zwei Jahre baute er in Saudi-Arabien eine Lebensversicherung mit auf. Der Blick von außen prägte seine Haltung: Andere Märkte denken Vorsorge weniger vom Produkt und stärker vom Menschen, seiner Lebensphase und seinen Bedürfnissen her.
Er ist Mitgründer der Deutschen Renten Information und befasst sich seit 2012 mit der Ruhestandsplanung für die Generation 50plus; 2014 gehörte er zu den Gründern der Initiative Ruhestandsplanung e. V. Die Lebenserwartung stand dabei von Anfang an im Mittelpunkt: Wer für den Ruhestand plant, muss mit einem sehr langen Leben rechnen, mit Folgen für Vermögen, Einkommen, Gesundheit und Pflege. Aus dieser Arbeit führte der Weg zu Financial Wellbeing und zur betrieblichen Fürsorge. Olaf Neuenfeldt ist Buchautor und leitet das Deutsche bKV Institut.
Geld ist kein Selbstzweck. Es soll Sicherheit, Freiheit und Gestaltung ermöglichen. Das gilt für die lange zweite Lebenshälfte mehr als für jede andere Phase. Wer sich mit Ruhestandsplanung beschäftigt, stößt unweigerlich auf die Gesundheit: Nicht nur länger leben, sondern möglichst lange gesund, selbstständig und gut leben: Das ist die eigentliche Frage. Gesundheit und Vermögen gehören zusammen.
Arbeitgeber haben dabei einen sozialen Auftrag, der über Lohn und Arbeitsplatz hinausgeht: Sie können Bedingungen schaffen, unter denen Menschen gesund, sicher und gern arbeiten. Die betriebliche Krankenversicherung ist dafür kein isoliertes Produkt, sondern eine Säule verantwortungsvoller Arbeitgeberschaft, gleichrangig neben der Altersvorsorge. Dass sie in Deutschland noch immer als Benefit gilt, möchte ich mit dem Institut ändern: vom Menschen her gedacht, unabhängig, und offen für alle, die diesen Weg mitgehen.
Olaf Neuenfeldt
Fachlicher Leiter
Experte für Krankenversicherung · Gerichtsgutachter · Zertifizierter Sachverständiger
Andreas Trautner ist BDSF-geprüfter Sachverständiger für Krankenversicherungen und DIN-zertifizierter Gutachter. Er verantwortet die Gutachten und die Lehrgänge des Instituts und ist Referent der IHK-zertifizierten Kurse zur betrieblichen Gesundheit.
Er ist seit dem Jahr 2000 in der Versicherungsbranche tätig und verfügt damit über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung. Seine fachliche Spezialisierung liegt auf dem Gebiet der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung sowie der betrieblichen Krankenversicherung.
Seit 2006 ist er zudem als Dozent, Referent und Trainer für die Themen private Krankenversicherung (PKV), gesetzliche Krankenversicherung (GKV), betriebliche Krankenversicherung (bKV) und Pflegeversicherung tätig.
Seine fachlichen Schwerpunkte liegen insbesondere in folgenden Bereichen:
Gründer
Gesundheit ist kein Benefit. Gesundheit ist ein Grundbedürfnis, die Voraussetzung für ein gutes Leben und ein wesentlicher Teil dessen, was wir Financial Wellbeing nennen.
Die betriebliche Altersversorgung hat in Deutschland ein Gesetz, einen Rechtsanspruch und eine Förderung. Die betriebliche Krankenversicherung hat nichts davon, und nicht einmal jedes fünfte Unternehmen bietet sie an.
Ich bin überzeugt: Das liegt nicht an der Sache, sondern daran, dass zu wenige sie kennen. Das muss sich ändern. Dafür tritt das Deutsche bKV Institut ein.
Deutschlands Gesundheitssystem ist angespannt, und die jüngste Reform nimmt Leistungen eher zurück, als sie auszubauen. Umso mehr Gewicht fällt auf die betriebliche Säule. Und ausgerechnet sie ist kaum entwickelt.
Hier gibt es viel zu tun.
Sicher ist: Wo eine betriebliche Krankenversicherung besteht, sind Beschäftigte besser versorgt und haben mehr Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Die Fehlzeiten sind nach Auskunft der Unternehmen geringer, die Arbeitsplätze sind attraktiver und die Fluktuation geringer.
Das Institut soll Bekanntheit schaffen bei Arbeitgebern, Beratern und in der Politik, die Qualität der Beratung heben und für Regeln werben, die Arbeitgebern das Investieren ermöglichen: mit einem eigenen Freibetrag, statt um dieselbe Freigrenze zu konkurrieren wie die sogenannten Benefits, vom Dienstrad bis zum Essensgutschein.
Gewinnen würden alle: Beschäftigte, Betriebe und das Gesundheitssystem.
Mir ist dieses Thema eine Herzensangelegenheit.
Deshalb habe ich das Institut gegründet.
Claus Gillen, Gründer
Die betriebliche Altersversorgung hat in Deutschland ein eigenes Gesetz, einen Rechtsanspruch der Beschäftigten und eine steuerliche Förderung. Die betriebliche Gesundheitsvorsorge hat nichts davon.
Financial Wellbeing im Unternehmen
Whitepaper von Olaf Neuenfeldt, 2026.
Erscheint in Kürze
Anfragen von Medien beantwortet das Institut über das Kontaktformular.